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Hi, Ich bin

SIMONE DÄFLER

Ich glaube an die Sprache der Bilder. Daran, dass sinnhafte Arbeit nur möglich ist, wenn Menschen dazu beitragen dürfen, ihr Arbeitsumfeld mitzugestalten. Und daran, dass wir uns alle besser verstehen, wenn wir mehr über Bilder kommunizieren würden.

Als Grafikerin mit systemischer und agiler Ausbildung und als Ingenieurin verbinde ich visuelle, analytische und technische Welten miteinander.


Mit meinen Methoden helfe ich dir und deinem Team, das aus euren Köpfen und Herzen ans Licht zu bringen, was drin steckt. Das tue ich meist mit einem Stift in der Hand.

Mehr über meine professionellen Hintergrund


KUNDENSTIMMEN


Meine Heldengeschichte


Handwerkerkind lernt Handwerk


Als jüngstes von fünf Kindern startete ich, gerade 16 Jahre geworden, eine Ausbildung als Schrift- und Fotosetzerin in der Lithografie und Setzerei einer Offsetdruckerei im Bergischen Land. Weil Handwerk goldenen Boden hat. Damals waren nur Kerle und Pin-Up-Fotos um mich rum. Das wäre heute gar nicht mehr möglich ohne eine Revolte auszulösen.

Noch heute engagiere ich mich im Prüfungsausschuss für Mediengestalter (digtal und print) bei der Handelskammer Hamburg und gebe Zielorientierungsseminare für Hamburger Oberstufenschüler, um sie bei ihrer Bildungsreise zu unterstützen.


digital und Typographie waren schon immer meins...


Mit 19 Jahren hatt ich dann das Gefühl: “Das kann doch noch nicht alles gewesen sein.” Ich kündigte meine gut bezahlte Anstellung als Schriftsetzer-Gesellin und holte in Vollzeit mein Fachabitur nach. Unmittelbar danach startete ich in mein Studium der Kommunikationstechnologie - Druck. Immer schon IT-affin und verliebt in Buchstaben, entwickelte ich während meiner Diplomarbeit eine Lernsoftware für Typographie (zusammen mit der bezaubernden Claudia Lorsbach von m-Druck, Erkrath). Hier traf zusammen, was für mich zusammen gehört: Lehre und Gestaltung, Autodidaktik und Lernen on-demand (egal wo, egal wann). Wohlgemerkt war das im Jahre 1999, da kam die Software noch auf CD-ROM.


Aus- und Weiterbildung für junge Menschen und Erwachsene


Nach meiner Zeit im Bergischen und Tätigkeiten in Werbeagenturen, Verlagen und einem Start-up arbeitete ich als Aus- und Weiterbildungsmanager für Fachinformatiker Systemintegration und Mediengestalter digital und print in einer Firma in Baden-Württemberg. Menschen auf ihrer Bildungsreise zu begleiten oder junge Menschen zum Thema Aus- und Weiterbildung zu beraten war mir eine große Freude. 

Leider und zum Glück verschlug es mich dann aber 2006 nach Thailand/Phuket, zunächst als Spouse (ein Begriff, der Expat-Lebenspartner bezeichnet, die ihren Partner bei der Entsendung in’s Ausland begleiten) und Mama von 3 Kindern. Doch schnell entschied ich mich in dem Betrieb, dem eine große Skalierung bevorstand, mitzuarbeiten.

Radikaler Wachtum, bedarf immer auch radikaler Bildung – da konnte ich nicht still sitzen. Meine 5 Jahre in Thailand, haben die Einstellung zum Thema Organisationsentwicklung, Zusammenarbeit und (Erwachsenen-) Bildung maßgeblich geprägt. Und wer sich gefragt hat, wo in Gottes Namen ich von einer Schlange gebissen worden bin... es war natürlich in Thailand :)


alle werden Coach - warum ich?


Zurück in Deutschland startete ich meine (mittlerweile zweite) Selbständigkeit und arbeitete als freie Produktionerin vornehmlich im Verlags- und Agenturwesen. Nebenbei machte ich eine 15-monatige Ausbildung zum systemischen Coach, mit dem Gedanken, meine Kunden besser in Planung und Positionierung zu unterstützen. Denn ich habe schnell bemerkt, das genau dort meine größten Kompetenzen liegen. Mir fehlte nur das richtige Handwerkszeug.

Ich wurde von ersten Coachees aus meiner Expatblase gefunden – so muss man das schon sagen, denn ich machte so gut wie gar keine Werbung und war unsichtbar. Da ich immer wieder ähnliche Interventionen vorschlug und die Coachees ähnliche Anliegen mit sich brachten, reifte die Idee, für sie alle ein Workbook zu gestalten.

Zusätzliches Einkommen generierte ich damals in einer Teilzeitstelle in einem Verlag, wo ich ohne Perspektiven und Aufstiegschancen, ohne Mitbestimmung, und mit einer Agilität gleich Null Agilität schnell die Lust auf „arbeiten“ verlor.


mein Buch


Job gekündigt, Verlag gegründet, Buch geschrieben (Das Expat Workbook), technische Workshops in der Medienlandschaft und Seminare zu Neuorientierung und Selbstorganisation gegeben. Aber so richtig wollte sich kein Erfolg einstellen. Die Buchverkäufe waren schleppend, die Präsenzworkshops für Expats, die ich träumte verkaufen zu können, wollte niemand haben und da war es wieder: mein (Un-) Sichtbarkeitsproblem.

Ich nahm schlecht bezahlte Trainerjobs in der Medienbranche an und wurde von zwielichtigen Bildungsanbietern gebucht. Ab und an verirrten sich Coachees zu mir und ich gab kreative Workshops zu Gestaltung, Flipcharts, Sketchnotes. 


Agilität in Praxis und Theorie


Schließlich landete ich in Teilzeit im Marketing einer großartigen Firma, in der ich mich sehr wohl fühlte. Hier machte man sich langsam auf den Weg in die neue agile Arbeitswelt. Ich durfte einen Innovations-Workshops planen, es gab einen ThinkTank und überhaupt fühlte sich das Arbeiten endlich wieder so an, wie es sich für jeden Menschen anfühlen sollte: Großartig. Meine Expertise war gefragt, ich konnte mich als Facilitator weiterentwickeln und gab intern und extern Kreativ-Workshops. Ich arbeitete für ein Produkt, das ich liebte (und immer noch liebe) und für mich schloss sich endlich ein Kreis.

Ich lebte in allen Ebenen meine Kreativität und Agilität aus, egal ob schreibend oder zeichnend oder managened. Meine Workshops zu den Themen Sketchnotes, Selbstreflektion mit dem Stift, Journaling und Flipchartgestaltung liefen gut und waren immer ausgebucht. So hätte es bis zur Rente weitergehen können. Finanziell abgesichert und nebenbei das tun, wofür man lebt - besser geht’s nicht..

Doch leider endete mein Zeitvertrag und ich fiel… ganz, ganz tief. Noch im Schockzustand wandte ich mich an einen Kollegen. Keinen dieser soften Kuschelcoaches, sondern einen der nach Zahlen fragt, der rechnen und kalkulieren kann.

Parallel dazu machte ich Vollzeit eine agile Weiterbildung zum „digitalen Business Innovator“ (hört sich an, wie ein Superheld - darum musste ich das jetzt hier mal schreiben). Eine erste Buchung für eine Design Thinking Session führte mich 2019 zum Deutschen Orchestertag nach Berlin. Es kamen Anfragen von Vereinen und Firmen, die interne Workshops zum Thema Visualierung wollten und erste Graphic Recordings. Beim aller ersten habe ich mir natürlich ordentlich ins Hemd gemacht.


Ehrenamt


Seit Sommer 2020 oranisiere ich ehrenamtlich mit zwei anderen Frauen das „Vizthink-Nord – Team Hamburg“, eine Organsiation die Treffen für visuelle Denker und Menschen, die Interesse an Visualisierung haben, organisiert und durchführt. Außerdem trainiere ich eine Jugendmannschaft im Handball beim SC Alstertal-Langenhorn und bin seit 2013 an der VHS Hamburg mit verschiedenen Angeboten im Einsatz. Bei der Handelskammer Hamburg fungiere ich ausserdem als Prüfer für den Beruf des Mediengestalters digital und print und setze mich, wo es geht, für das duale Ausbildungssystem ein, dass auf der Welt seinesgleichen sucht. Wir sollten dafür dankbaerer sein


„Was machst du beruflich?“


Die Frage „Was machst du eigentlich beruflich?“ hat bei mir lange Zeit Schnappatmung ausgelöst. Das kann und konnte ich noch nie in einem Satz erklären. Hinweisen, dass mein Bauchladen zu voll sei, entgegne ich ein: „NÖ!“ Das ist es, was ich kann. Das ist es, was mir Spaß macht, was ich liebe und was ich selbst lebe. Darum biete ich alle meine Dienstleistungen mit Herzblut und Engagement an. Ich liebe was ich tue und ich hoffe, dass spürst auch du, wenn wir bald zusammen arbeiten werden.

Glück erlangen wir, wenn wir mit Freude Dinge tun, die in unseren Augen sinnvoll sind.


Tal Ben-Shahar

  • FUN FACTS ABOUT ME
  • Ich hatte in Kunst immer ein Vier.
  • Ich musste mal wegen eines Schlangenbisses eine Zeit im Krankenhaus verbringen.
  • Mir hat mal jemand mit einem Luftgewehr in den Kopf geschossen.

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