So war ‘s Bujobarcamp 2021

Das Bujobarcamp 2021 ist vorbei, euer Feedback über Survey Monkey ausgewertet und für uns steht fest: Weil’s so geil war, machen wir es direkt nochmal. Aber dazu später mehr. Erstmal ein kleiner Review:

So war ‘s

Und plötzlich war ‘s vorbei, das Bulletjournal Barcamp 2021. Es war ein bisschen, wie eine Hochzeit zu planen. Aufregungen, Dinge die im Vorfeld schief gingen, die Anspannung, die Freude und dann war nach 6 Stunden alles plötzlich vorbei. Der Bildschirm aus und Nicole und ich saßen da mit einem fetten Kater. Sehr schön, dass sich über 50% an der anschließenden Umfrage beteiligt haben. Vielen Dank dafür. Ein Barcamp ist eine Veranstaltung von der Community für die Community und darum ist es noch mal wichtiger, Feedback einzuarbeiten. Wir gehen später auf alle Eure Vorschläge ein. 

Aber zurück zum Review. Es war ein Ideenfeuerwerk, ein Kreativitätsbooster und ein Herzensmenschenfest – euer Bullet Journal Barcamp 2021gehostet von @coachingdock (Simone Däfler) und @deinweg_visuell (Nicole Woltmann).

der fertige Sessionplan

Das Stimmungsbarometer am Ende des Barcamps sagt eigentlich schon alles. Alle Teilnehmer:innen haben sich eingebracht, mitgewirkt und kaum einer hat uns auf unserer 6-stündigen Reise zwischendurch verlassen. Es war auch schön mit anzusehen, wie alle bereitwillig ihr BuJo-Seiten in die Kamera gehalten haben  und dieses Barcamp zu einer wundervollen Erfahrung für uns alle gemacht haben!

Soulshine Sketchnote Journal

Zunächst hat uns Britta Ullrich, Gründerin der vizthink.de Bewegung und selbst Coach bei @vizworks.de, mit ihrer mitreißenden Mitmach-Keynote „Soulshine Sketchnote Journals sind wie Dankbarkeit – nur krasser“ verzaubert. Alle Teilnehmer:innen waren voll des Lobes. Leider blieb es dem Orga-Team verwehrt teilzunehmen. Am Ende ist im Backoffice doch immer viel zu erledigen und zu tun. Wir haben in der Zeit den Sessionplan gestrickt. An dieser Stelle sei alle Sessionanbietern einmal gedankt. Auch wenn es dieses Mal nicht gereicht hat. Ihr habt uns mit dem Angebot eine große Vielfalt und Inspiration geschenkt! Wir hoffen beim nächsten Mal auf mehrere parallele Sessions und die Chance selbst eine Session geben zu dürfen, wird sich damit sicherlich erhöhen. Am Ende war es sehr knapp. Wer gerne wissen möchte, wie es ausgegangen ist, kann uns gerne anschreiben. Wir haben uns dazu entschieden, das endgültige Ergebnis nicht zu publizieren, damit sich keiner doof vorkommt 😉 Aber allen inspirierenden Sessiongeberinnen, die uns mit Ihren Methoden und Ideen beglückt haben, sei hier nochmal ein riesen Dankeschön ausgesprochen

Soulshine-Sketchnote by Daniela aka Mrs_Cheesecorners

Minimalistisches Bulletjournal

Diana Meyer-Soriat, sketchnotes by Diana, hat uns den Aufbau eine Journals erklärt und vorgestellt, wie sie dem Minimalismus frönt. Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht. Wer hier etwas mitgesketcht hat, bitte gerne mit uns teilen und ich füge das gerne hier ein 😉

Sketchnote by Daniela aka Mrs_Cheesecorners

Anti-Aufschiebe-Journal

Catrin Grobbin  hat in Ihrer Session Anregungen für ein Anti-Aufschiebe-Journal gesammelt. Wir freuen uns alle über eine exklusiven Einblick für alle Bulletjournalist:innen, wenn es fertig ist, liebe Catrin.

Happy Mood Session

Ich gestehe ein Jasmin-Chiara-Bauer-Fan zu sein und nun hat sie auch alle anderen mit ihrer „Happy Mood Session“ verzaubert. Tatsächlich war das die einzige Session, die ich besuchen konnte und ich habe ihr anschließende Meditation sehr genossen. 

Monatliche Reflexion

Marcias “monatliche Reflexion” fand großen Zulauf. Ihr findet sie unter dem insta-account  @sketches_in_the_dark und falls jemand etwas aus dieser Session mit uns teilen mag, gerne per PN an mich 🙂

Soulshine-Sketchnote by Daniela aka Mrs_Cheesecorners

Kopf frei

Kerstin Böcker hat mit ihrer ruhigen und klaren  Stimme eine „Kopf-frei“-Meditation eingeleitet. Ich kann mir nur vorstellen, wie toll das gewesen sein muss, da ich Kerstin bei den Business-Artisten einmal pro Woche in einer Meditation erleben darf. Die tun immer so so gut

Journaling – der kürzeste Weg zum Glück

Auch Carola Kleinschmidt war im letzten Timeslot mit von der Partie und hat mit „Journaling – der kürzeste Weg zum Glück“ und dem Thema Herbst/Ernte eine schöne Reflexions- und Visionsarbeit begleitet.

Wer noch Sketchnotes oder Mitschriften angefertigt hat, die er gerne teilen möchte, gerne mit dem Hashtag #bujobarcamp2021 versehen oder Nicole oder mich taggen, damit wir es sehen.

Euer Feedback

Wir sind agile Coaches und natürlich ist uns Feedback extrem wichtig und wir sofort betrachtet und bei Bedarf angewendet. Wir wollen ja, dass ihr beim nächsten Mal wieder dabei seid. Darum hier unsere Learnings.

Zeit

“Zu wenig Pausen”, “straffes Programm”, “gerne etwas entzerren”. Wir haben euch erhört und werden das nächste Barcamp so planen, dass wir mehr Zeit für ein “anständiges” Kennenlernen und mehr Austausch zur Verfügung haben werden. Die Mittagspause war manchen zu kurz – auch das werden wir in Zukunft berücksichtigen damit Nudeln mit Pesto gekocht und auch verspeist werden können. 

Ihr habt Euch mehrheitlich gewünscht, den Tag lieber zu verlängern, als einen weiteren Tag einzuplanen. Man hätte vielleicht einen Abend  vorschalten können, um sich kennenzulernen und Sessionvorschläge zu sammeln. Den meisten fällt es aber im trubeligen Alltag schon schwer, sich allein einen Tag freizustrampeln. Zwei Tage ist für viele sehr viel schwieriger bis unmöglich.

Format

Online, offline oder hybrid war noch eine Frage und wir fanden es klasse, dass ihr gleich in den Kommentaren mitteilsam ward und der Wunsch nach 2 Online-Barcamps pro Jahr und einem in Präsenz bitte. Wir werden versuchen dem nachzukommen und planen für Mitte/Ende März das nächste Online-Barcamp und für Sommer 2022 eines in Präsenz (im Raum Hamburg).

Die Idee die Sessionvorschläge schon vorher abzugeben und online zu sammeln, damit ein Ticketkäufer:in weiss, was zu erwarten ist, ist zwar eine interessante Idee, entspricht aber nicht den durchaus strengen Barcamp-Regeln, die besagen, dass eben keine vorher festgelegten Sessions publiziert werden. Das soll verhindern, dass sich Teilnehmende, als Zuschauer positionieren und nicht in eine Konsumhaltung übergehen – nach dem Motto: Ich habe gezahlt, jetzt will ich auch etwas für mein Geld. Statt Zuschauer und Workshopgeber spricht man in einem Barcamp also von Teilnehmer:innen und man ist entweder Sessiongeber:in oder Sessionnehmer:in, nie aber Zuschauer. Daher ist auch das Befragen der Teilnehmenden vorab, was sie besonders interessiert nicht angedacht.

Ticketpreis

Grundsätzlich ist der Grundgedanke eines Barcamps in seiner Ursprungsversion auch immer, dass alle, die helfen, dies ehrenamtlich tun und damit sollte ein Barcamp für alle Teilnehmenden kostenlos sein. In der echten Welt fehlen aber oft Unterstützer und Sponsoren. Besonders Räumlichkeiten sind teuer. Unsere Sponsoren haben uns dieses Mal mit Produkten für eine Verlosung unterstützt und wir hatten selbst ein paar Kosten, die es zu decken galt. Der Early-Bird-Ticketpreis war das mindeste, was wir verlangen mussten. Für ein Barcamp in Präsenz werden wir versuchen einen Sponsor was Räumlichkeiten betrifft zu finden (und ich habe das schon einen bekannten Stiftehersteller im Blick) und für das nächste online Barcamp werden wir versuchen, die Ticket-Preise (zumindest die Early-Birds) im gleichen oder ähnlichen Preissegment beizubehalten.

Mehr Auswahl – mehr Sessions

Eine weitere “Regel” bei einem Barcamp ist, dass es immer so viele Sessions zeitlich parallel gibt, wie Räume zur Verfügung stehen. Nun hätten wir durchaus die Möglichkeit gehabt, unendlich viele Räume parallel zu schalten, aber uns war es wichtig, dass im Notfall für jeden Raum eine Moderation und eine technische Betreuung parat steht, falls sich jemand entscheidet eine Session zu geben, der keine Erfahrung mit beidem haben sollte. Ausserdem bedeuten mehr parallele Räume auf weniger Teilnehmer:innen in den einzelnen Sessions. 

In der Schlußrunde kam die Frage auf, ob wir Sessiongeber dafür bezahlt haben, dafür dass Sie eine Session geben. Hier unsere Antwort: Nein, natürlich nicht. Alle sind aus freien Stücken gekommen und haben sich nach Barcampregeln bei der Sessionvorstellung vorgestellt. Manche kannten wir aus der Community, andere haben uns überrascht.

Weitere Ideen

Den Tipp mit der Vernetzungsliste werden wir aufnehmen. Unsere Shoppingliste findet ihr weiterhin hier <Link zur Shoppingliste einfügen> . Wer mag, kann gerne noch sein Lieblingsmaterial hinzufügen.

Auch eine gute Idee fanden wir die Idee, bei jedem Sessionvorschlag einmal dabei zusagen, ob es sich eher um eine Session für Anfänger, Fortgeschrittene handelt oder ob es überhaupt keine Rolle spielt, wo man sich gerade auf seiner Bujo-Reise befindet.

Booklets oder Materialien zu den einzelnen Sessions waren noch ein Wunsch, dem man leider auf einem Barcamp nicht nachkommen kann – da wären wri dann wieder gaz klar in einer Konsumentenrolle und nicht in einer Teilnehmenden 😉

Planung 2022

Der Name wird ein bisschen anders werden, da wir das registered Trademark von Ryder Caroll berücksichtigen wollen und auch aus dem Grund, dass wir neben Achtsamkeits-Methoden und Meditations-Angebote viele Pesönlichkeitsentwicklungsthemen hatte, die nicht zwangsläufig etwas mit Bulletjournal zu tun haben.

Das Bujobarcamp 2021 war Eurer Programm, ihr habt gewählt und demnach ist ganz klar. Auch im nächsten „name wird noch gesucht“. Barcamp wird es wieder um Reflexion, Achtsamkeit und Visionsarbeit geben – alles natürlich in Verbindung mit dem Bulletjournaling oder dem Journaling überhaupt.