14 Gewohnheiten für mehr Lebensfreude

EIN GASTBEITRAG VON ANNA MARIA BREIL

Als ich Anna kennenlernte, dachte ich erst, dass wir völlig verschiedene Dinge tun. Habe aber sehr bald festgestellt, dass unsere Angebote gar nicht so weit von einander entfernt liegen. Anna begleitet Frauen die mitten im Leben stehen und die einen verantwortungsvollen und anstrengenden Alltag haben. Während sich bei mir viel um Zielfokussierung und berufliche Orientierung dreht, kümmert sich Anna um Seele und Körper. Das tut sie mir fast unerschöpflicher Energie und viel Liebe zum Detail, was mich vermuten lässt, dass ihre Rechnung aufgeht. Aber lest selbst. Hier sind ihre 14 Tipps für mehr Lebensfreude. Ich habe mir schon drei davon für diese Woche in mein Bulletjournal übertragen. Rate mal, welche 😉


Lebensfreude ist das subjektive Empfinden der Freude am eigenen Leben und wird gern mit Glücklichsein verbunden. Doch was ist Glück? Was Dich persönlich glücklich macht und Dir Freude bereitet, ist nicht allgemeingültig. Die Facetten von Freude und Glück sind vielfältig. Männer empfinden Glück anders als Frauen. Kinder anders als Erwachsene. Einen großen Einfluß auf unser Glücklichsein hat der soziale Status. Menschen in hungernden Ländern dieser Welt sind mit ganz anderen Dingen glücklich, als Menschen in reichen Industrienationen.

Bewusst und unbewusst

Es gibt viele Dinge im Leben, die uns bewusst oder unbewusst glücklich machen. Den einen mehr und den anderen weniger. Es sind häufig die kleinen Dinge in unserem Leben, die uns Freude bereiten. Manch andere Dinge übergehen wir, weil wir sie als alltäglich und selbstverständlich betrachten. Diese lohnt es sich ins Bewusstsein zu holen. Und so ist das mit der Lebensfreude auch. Mit den folgenden Ritualen möchte ich Kleinigkeiten in Dein Bewusstsein holen. Kleinigkeiten, die jeder umsetzen kann. Kleinigkeiten, die ihre Wirkung zeigen werden.

Ganz bewusst stelle ich hier Gewohnheiten zusammen, welche unabhängig davon sind wie alt Du bist oder ob Du Kinder hast. Sie funktionieren für alle und werden Deinen Alltag glücklicher machen. Versuche nicht alle Ideen umzusetzen. Suche Dir die Rituale heraus, welche Dir besonders gut gefallen. Wandle Vorschläge ab und mach etwas Persönliches für Dich daraus.

Ich wünsche Dir viel Spaß und Lebensfreude dabei.

14 Gewohnheiten für mehr Lebensfreude

1. Stelle Dir regelmäßig frische Blumen in Dein Arbeitszimmer oder Deine Küche

Es müssen keine teuren Blumen sein und auch kein dicker Strauß. Es reichen ein paar einzelne Stengel. Vielleicht in Deiner Lieblingsfarbe. Vielleicht mit viel Grün. Vielleicht ganz bunt. Vielleicht auch selbst gepflückt vom Straßenrand. Gib ihnen täglich frisches Wasser und tausche sie wen nötig aus. Frische Blumen in Deinem Umfeld, lassen Dich aufatmen und geben Dir unbewusst Motivation, Freude und Glück. Ganz bestimmt findest Du dafür einen Platz in der Küche oder in Deinem Arbeitszimmer.

2. Schaffe Dir eine Morgenroutine

Gehörst Du zu den Menschen, die morgens als erstes zum Handy greifen, obwohl die Augen noch gar nicht richtig sehen können? Gönne Dir am Morgen ein paar Minuten Achtsamkeit und Ruhe. Bleibe mit offenen Augen noch liegen. Schau aus dem Fenster. Oder schaffe Dir ein kleines Bewegungsprogramm über 2-3 Minuten, welches Deinen Körper sanft weckt.

3. Halte regelmäßigen Kontakt zu mindestens einem Menschen außerhalb Deines Haushalts und Deines direkten Jobumfelds

Soziale Kontakte sind ein wertvolles Gut. Habe eine gute Freundin, einen guten Freund, eine bekannte oder einen Bekannten mit dem Du auf einer ähnlichen Wellenlänge bist. Das könnte ein gemeinsames Hobby sein oder ähnliche Interessen. Es ist nicht notwendig permanent etwas gemeinsam zu unternehmen oder jeden dritten Tag zu telefonieren. Wenn Du es aber schaffst ab und an eine urlaubskarte zu schreiben, hier und da eine Nachricht da zu lassen und Dich auszutauschen, wird Deine Seele dies als sehr wertvoll einschätzen. Ganz unterbewusst steigt Deine Lebensfreude bei jedem neuen Kontakt. 

4. Hab Dein Journalingbuch mit vielen bunten Stiften immer in Deiner Nähe – in Sicht- und Reichweite

Über die Vorzüge und Werte des Journalings kann Dir Simone noch viel mehr erzählen. Tatsache ist, dass Malen, Zeichnen und das Aufschreiben persönlicher Dinge Deine Achtsamkeit stärkt und eine größere Achtsamkeit stärkt Dein inneres Glück.

5. Such Dir Fotos von Situationen in denen Du richtig glücklich warst und pinne einige davon in Dein Sichtfeld

Früher haben wir noch Fotoalben zusammengestellt. Heute sind es vielleicht Fotobücher. In den meisten Fällen allerdings bleiben unsere Bilder digital auf dem Smartphone oder dem Rechner. Viel zu selten schauen wir sie uns an. Stöbere einmal ganz bewusst Du die Foto-App Deines Handys auch mal weiter in die Vergangenheit zurück. Ganz bestimmt bleibst Du an dem einen oder anderen Bild hängen, weil es besonders schöne Momente waren. Drucke Dir diese Bilder aus. Hast Du keinen guten Drucker, dann geht das für kleines Geld in vielen Drogeriegeschäften. Verteile diese Fotos in Deinem Sichtfeld zu Hause. Beispielsweise an einer Pinnwand in der Küche, an der Wand in Deinem Arbeitszimmer oder in einem schönen Rahmen im Wohn- oder Schlafzimmer. Hol Dir diese Momente des Glücks in Deinen täglichen Alltag.

6. Hüpfe und springe beim nächsten Spaziergang 

Wann bist Du das letzte Mal zu einem Spaziergang oder einer Wanderung unterwegs gewesen? Womöglich ist das noch gar nicht so lange her. Wann aber bist Du dabei auch gehopst und gesprungen? – so wie Kinder das tun. Mach es beim nächsten Mal. Balanciere über einen Baumstamm. Springe im Galopp ein paar Meter und reiße die Arme nach oben. Beobachte was das mit Dir macht. Du wirst spüren, dass Du automatisch lächelst und Freude empfindest. Denn das macht Spaß und gibt Lebensfreude.

7. Schaue Dir Blüten und Pflanzen intensiv an

Weißt Du welche Blüten an der nächsten Straßenecke blühen? Beim Nachbar gegenüber? Oder auf dem Balkon nebenan? Wenn ja, wunderbar und Glückwunsch. Wenn nein, schau beim nächsten vorbei gehen genau hin. Geh nicht einfach nur vorbei. Bleibe stehen und schaue Dir einzelne Blüten intensiv an. Was haben sie für einen Stempel? Wie genau ist die Form der Blütenblätter? Wie viele Blütenblätter hat diese Blüte. Umso intensiver Du Dich mit dieser Blüte beschäftigst, desto mehr brennt sich dieses Bild in Deinen Kopf ein. Blüten und Pflanzen wirken dabei aufhellend und geben Deinem Kopf positive Signale.

8. Singe unter der Dusche

Singen bringt den Kreislauf in Schwung und macht glücklich. Das wurde in vielen Untersuchungen bewiesen. Das muss ja nicht gleich in einem großen Chor oder in einer Band sein. Das darf auch alleine unter der Dusche oder beim Autofahren sein. Der Effekt ist umso größer, wenn Du laut singst. Umso öfter, desto besser.

9. Fotografiere Details

Nimm Dein Smartphone und fotografiere. Halte Dir natürlich die schönen Momente fest. Ereignisse, Natur und Menschen. Genauso wie Gebäude und Tiere. Gehe das nächste Mal ganz nah an Dein Fotoobjekt heran. So nah, dass Du nur einen Ausschnitt, ein Detail fotografieren kannst. Auf jedem Detailfoto wirst Du Besonderheiten entdecken – eben sonst unsichtbare Details. Es sind Details Deines Lebens – Details die zu diesem tollen Moment gehören. So klein wie sie sind, so groß wird Deine Freude sein, wenn Du sie wieder anschaust. Kleine Dinge schaffen auf diese Weise viel Lebensfreude und Alltagsglück.

10. Setze Dich am Wegesrand auf eine Bank und beobachte

Wie oft gehst Du an einer Bank vorbei? Und wie oft hast Du Dich auf solch einer schon hingesetzt? Klar, Du hast keine Zeit, zum Bummeln. Nimm Dir Dir Zeit beim nächsten Spaziergang. Halte inne und setze Dich auf eine Bank. Schau um Dich herum und nimm wahr was Du siehst. Sind dort spielende Kinder oder auf dem Boden pickende Tauben? Vielleicht Mofas oder hupende Autos. Dann schließe die Augen und nimm die Geräusche um Dich war. Raschelnde Bäume, Schritte auf Asphalt. Lächle den Himmel an, den Wind oder die Menschen, die an Dir vorbeigehen. Das tut gut und verschafft Glücksgefühle.

11. Mache jede Woche etwas für Dich

Etwas für Dich tun meint nicht, den Einkauf erledigen oder den Haushalt erledigen. Etwas für Dich tun meint auch nicht, etwas für Dein Business zu tun – auch wenn es Dein eigenes ist. Etwas für dich tun meint, etwas für Deine Seele zu tun. Das kann der Besuch des Töpferkurses sein oder mit einer Freundin oder einem Freund an einem See liegen. Etwas für Dich selbst zu tun entspannt die Seele. Und Entspannung schafft Leichtigkeit. Leichtigkeit schafft Lebensfreude.

12. Sei ein Kind und entdecke

Kinder sind neugierig. Sie fassen alles an und hinterfragen die Dinge unseres Alltags. Mache das auch. In einem großen Haus steht die Tür offen! Geh hinein und schau neugierig nach was sich darin verbirgt. Mauern und Zäune verbergen den Blick! Suche Dir Lücken oder etwas zum Hochklettern, um darüber hinweg zu schauen. Jemand erzählt etwas, was Du nicht genau einordnen kannst, hinterfrage es. Das kann auch eine offene Frage in größerer Runde sein. Ganz bestimmt bist Du nicht die/der Einzige, dem sich diese Frage stellt. Es ist toll, wenn Du dann die Neugier befriedigt hast und mehr weißt. Das macht Freude – Lebensfreude.

13. Stärke das innere Deines Körpers

Ein schwerer, müder und auch ein unbeweglicher und schmerzhafter Körper beeinträchtigen Deine Lebensfreude und Dein Wohlbefinden. Stärke Deinen Körper von innen. Natürlich Deine Seele. Doch genauso wichtig ist die Stärke Deiner Tiefenmuskulatur. Denn sie gibt Dir eine aufrechte Körperhaltung und einen schmerzfreien Rücken. Mit einer starken Tiefenmuskulatur stärkst Du Deine Ausstrahlung, was automatisch zu mehr Selbstbewusstsein führt. Von ganz allein wirst Du mehr Lächeln, weil Du Dich wohler fühlst und so auf Dein Alltagsglück und Deiner Lebensfreude einzahlen.

14. Lächle einfach

Lächle! Wenn Du das Haus verlässt – egal bei welchem Wetter. Lächle, wenn Du an einem Spiegle vorbeikommst. Lächle, wenn Du einen Raum betrittst. Lächle, wenn Du Dir für jemanden öffnest. Lächle, wenn Du ans Telefon gehst. Lächle, jetzt! Genau jetzt, wenn Du diese Worte liest. Einfach nur so. Lächle! Lächeln verschafft Glückshormone. Immer!

Über mich

Ich bin Anna, gebürtige Leipzigerin, aufgewachsen in Erfurt und lebend im Ruhrgebiet. Meine Mission ist es, für Frauen die mitten im Leben stehen, die einen verantwortungsvollen und anstrengenden Alltag haben und bereits spüren, wie die Belastung an ihnen nagt, Stärkung für den Körper und eine Energieaufladestation zu schaffen, damit sie mit Freude und Energie noch viel erreichen und meistern können. Ich bin ein ausgesprochener Unterstützer der Naturheilkräfte und liebe die kleinen Freuden des Alltags, wie das Journaling. Umso mehr freue ich mich, Simone getroffen zu haben. Toll, dass ich Deinen Blog und Deine Leser mit diesem Beitrag unterstützen kann. Magst du mehr über mich, über Pilates oder das Verspannungen lösen erfahren, dann besuche mich gern auf: http://www.annamariabreil.de/